The world is my playground

mein Abenteuer Chile

 
01Dezember
2013

Pucon

So ich melde mich auch noch mal meine Lieben,

 

jetzt bin ich schon seid zwei Wochen in meinem Hostel und habe mich mehr oder weniger eingewöhnt.
Ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefällt, aber auch nicht, dass ich mich super wohl fühle.

Erstmal gibt es hier echt wenig zu tun, weil fast keine Gäste da sind, es ist also sehr langweilig und ich hab auch bisher nur einen Chilenen kennengelernt, mit dem ich dann abends mal was gemacht habe, aber der ist leider wieder abgereist. Und so hänge ich in meiner freien Zeit meist alleine rum, und meiner Meinung nach ist es alleine mega schwer neue Leute kennen zu lernen, zu zweit ist das doch echt netter^^

Meine genauen Arbeitszeiten weiß ich auch nicht, ich habe zwar gesagt bekommen, von 8.30-18.00 , aber ich musste auch schon einmal abends arbeiten, was ja an sich nicht schlimm ist aber ich habs erst am selben Tag um 11 Uhr gesagt bekommen, weshalb ich nichts mehr unternehmen konnte.

Der Herbergsvater ist mir auch manchmal etwas komisch, aber ich hoffe das wird sich alles noch einrichten, und dass ich hier richtig glücklich werde.

Mein Spanisch wird so langsam besser obwohl ich noch lange nicht alles verstehe , aber was solls ich überlebe !

Aber ich habe auch schon etwas unternommen: In der ersten Woche war ich mit auf einer Mapuche Tour in ein Dorf, das man eigentlich noch nicht mal als Dorf bezeichnen kann, aber es war trotzdem gut um erste Eindrücke zu sammeln, und das Essen war lecker :D
Und danach gings dann noch in die Natur zum Lago Carburga und Wasserfällen, von denen ich aber gerade nicht mehr den Namen weiß.

An meinem ersten freien Tag bin ich dann nach Temuco gefahren, weil das Wetter etwas wechselhaft war.
Temuco ist als Stadt nicht besonders schön, aber der Stadtpark, Cerro sowieso... , ist echt einen Besuch wert und die Feria und der Markt, mit allen möglichen Holz- , Essen und Kleidungswaren waren auch lohnenswert.
Nachmittags habe ich mir dann noch The Hunger Games im Kino angeguckt, (yeah das erstemal allein im Kino - aber was solls ) und die sind echt top!

Diese Woche bin ich dann einmal in den Thermen gewesen - einfach super schön.
Das Wasser hat eine Temperatur von 35-45 ° und man ist mitten im Fels und im Wald, so richtig in der Natur. 
Danach bin ich dann erstmal im Auto eingeschlafen.

Meine restliche freie Zeit habe ich meist auf Ämtern  verbracht um endlich alles mit meinem Visum zu klären, und ich verstehe jetzt wie sich alle Auswanderer fühlen.
Ersteinmal wurde ich zur falschen Polizei stelle geschickt, dann war der zuständige Inspektor nicht da, und ich wurde zweimal vertröstet bis ich dann am nächsten Tag wiederkommen sollte.
Daraus gelernt hab ich donnerstags erstmal angerufen, was auch besser war, weil besagte Person wieder nicht da war.
Freitags konnte ich dann endlich mit ihr sprechen ( nachdem ich eine Stunde gewartet habe, weil es eine Besprechung gab ), aber dann tats das Internet nicht.
Also Montags wieder dahin, noch einmal 2 Studen warten und dann endlich hatte ich den Wisch in den Händen.
Dann hieß es auf zur nächsten Station, Einwohnermeldeamt, um meinen Pass zu bekommen,  Freitagmorgen, aber nein es fehlen noch Kopien von allem möglichen.
Also schnell zurück, alles kopiert und wieder hin. Und waaaarten, es waren so ca. 15 Leute vor mir dran, mit einer zuständigen Person.
Und tataa, nach 2 Stunden, kurz vor Schließung, teilt man uns dann mit, dass das Computerprogramm abgestürzt ist. Aber was solls, vielleicht klappts ja nächste Woche Lächelnd

 

So eigentlich sollte ich morgen den Vulkan besteigen, aber da die anderen Personen abgesagt habe, wird es wohl ein ganz normaler Tag werden.
Es soll aber richtig war werden, vielleicht kann ich  ja nachmittags an den Strand wenn nicht ganz so viel zu tun ist. Und dann werde ich wahrscheinlich auch mal das Wasser austesten.

Adios amigos!  

10November
2013

Santiago, Valpo, Vina - el primero semana

So meine erste Woche liegt jetzt hinter mir.

Sonntag bin ich so gegen 8 uhr in santiago angekommen, nachdem ich dann ca. 1 stunde gewartet habe um meinen Koffer scannen zu lassen, ging es mit dem Sammeltaxi zum Busbahnhof. Eigentlich wollte ich ja selbst mir da den Bus organisieren, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich um fast nichts mehr kümmern musste.

Leider habe ich dann von der Fahrt von Santiago nach Vina del Mar nicht viel mitbekommen, weil mir doch immer wieder die Augen zu gefallen sind.

Ich wohne jetzt in dem Zimmer meiner 4 jährigen Gastschwester, echt süß alles in pink und mit Prinzessinen Lachend
Am Nachmittag gings dann direkt mit der anderen Deutschen, die hier wohnt, zum Strand, nachdem sie mir den weg zur Sprachschule gezeigt hat. Und ich muss sagen es war schon echt warm.

Deswegen hab ich mich dann auch am Montag morgen in ein Röckchen geschmissen, was mir dann direkt zum Verhängnis wurde - ich hab den ganzen Vormittag nur gezittert, da hat auch der heiße Kaffe ( Nescafe instant zeug Unentschlossen ) nichts geholfen.
In der Sprachschule sind alle echt nett und es wimmelt nur so vor Deutschen, aber das finde ich für den Anfang gar nicht mal so schlecht.
Nachmittags bin ich dann (nachdem ich mich umgezogen habe) mit Inga zur Mall gegangen, weil sie auch gerade erst in Chile angekommen war und wir beide eine Simkarte kaufen wollten. Was bei mir leider nicht geklappt hat, sodass ich mir dann nach einigem hin und her hier noch ein effes Handy kaufen musste. ( Ich lauf jetzt immer mit 2en rum, eins für whatsapp eins für sms...)
Danach sind wir noch was herumgelaufen, aber dann auch schon relativ schnell wieder nach Hause ins Bettchen gegangen.

Dienstags nach der Schule sind wir "deutschen" einkaufen gegangen, haben Hänchen süß-sauer gekocht und dann Monopoly gespielt, weil auch nicht so bueno Wetter war.

Mittwochs gabs in der Sprachschule einen Kochkurs, in dem wir eine chilenische Spezialität gemacht haben, aber leider vergesse ich immer den Namen... Es war eine Masse aus Kürbis, Mehl, Butter und Salz ( ich hoffe ich hab nichts vergessen ) und dann wurde es frittiert (   wie eigentlich alls hier^^ ) Gegessen wirds dann mit Senf oder einer Art Schokosoße oder aber auch Salsa, die wir aber leider nicht gemacht haben.
Abends gings dann noch auf in eine Bar - frei Sushi und einen Margharita abholen - war aber abgesehen davon nicht so der Burner.

Donnerstag sind wir nach Valparaiso (Valpo) gefahren und haben eine "Schiffstour" (20 Minuten) durch den Hafen gemacht, war jetzt nichts Besonderes. aber die Aussicht war gut und man ist einmal so nah an einem Containerschiff vorbei gefahren, dass man es hätte berühren können.
Danach ging es dann alleine zu Fuß weiter und Valpo ist so eine schöne Stadt, an der es an jeder Ecke was zu entdecken gibt. Die bunten Häuser und das ganze Leben auf der Straße. Aber man muss auch sagen, dass sie dreckiger und gefährlicher als Vina ist, weil Vina von den Einnahmen des Casinos lebt und im Valpo die Woche der öffentl. Dienst incl. Müllmännern gestreikt hat. Deswegen waren leider auch alle Aufzüge geschlossen, aber ich komme bestimmt diese Woche noch ein mal nach Valpo.

Allgemein sind im Moment hier viele Demonstrationen und Polizeipräsenz, weil am Wochenende gewählt wird. In Valpo standen wohl auch schon ein paar Autos in Flammen.

Freitag wollten wir als Gruppe eigentlich Sandboarden gehen, aber der Typ der die Bretter dafür verkauft, war leider nicht da. Dennoch hat sich die Fahrt nach Concon gelohnt: Wenn man erstmal die Kraxelei auf die Dünen überlebt und seinen inneren Schweinehund überwunden hat, war der ausblick von da oben einfach MEGA!  

Abends gings dann wieder nach Valpo, erst in eine Bar Cocktails und Tequila saufen - echt billig 1 Cocktail und 2 Shots a 4 cl für 4 euro. Und dann in die Bar Arena. Die besitzt 3 Floors, in der Mitte läuft ganz normale Musik, oben gibt es einen Open Air Bereich, in dem man unter den Sternen mit Blick auf die ganzen Lichter der Stadt tanzt und ganz unten läuft Reggeaton, zu dem man zusammen tanzt und zwar so, dass kein Blatt mehr dazwischen passt Lachend Irgendwer hat es mal als Trockensex auf der Tanzfläche beschrieben. Allgemein zieht man natürlich als Europäer die Aufmerksamkeit auf sich, aber ich muss sagen, dass die Kerle im Gegensatz zu Deutschland einfach ankommen und fragen, ob man tanzen möchte und auch bei einem Nein nicht aufdringlich sind. 
Leider war es nicht so voll, wie an einem Samstag, so dass ich das ganze Flair nicht erleben durfte, aber es war  trotzdem eine Erfahrung.

Nach ca. 4 Stunden Schlaf hieß es dann ¡Vamos a Santiago! - wieder 2 Stunden Busfahrt. Es lief ein Film und da ich komischer Weise nicht müde war, dachte ich mir, verbessere ich mal meine Spanischkenntnisse, leider war es dann aber Cloud Atlas, den ich zwar immer schon einmal sehen wollte, der aber schon auf Deutsch sehr kompliziert zu verstehen ist, so dass dann doch irgendwann meine Äuglein zu gefallen sind.

Santiago ist eine schöne Stadt, jedoch wirkt sie meiner Meinung nach nicht so groß wie sie ist. Da ich nicht wirklich eine Ahnung hatte, was es zu sehen gab, bin ich einfach mal auf Empfehlung meines Reiseführers in das Kulturviertel Santiago, Bellavista, gegangen und hab mich umgesehen. Dort gings dann auch mit einer Seilbahn ( wenn ich die schon nicht in Valpo fahren darf Zwinkernd ) rauf auf einen Berg, dem Cerro San Cristóbal, der wieder mal eine atemberaubende Aussicht bat. Man konnte echt die komplette Stadt sehen, und es sieht schon ein bisschen komisch aus, wenn ringsherum die schneebedeckten Berge sind und in der Mitte taucht aus dem Nichts eine Metropole auf. ( Fotos folgen später, wie meistens hatte ich zwar meine Kamera mit aber da gibts ja noch so was wie ein Akku... -.- ) Auf dem Berg war außerdem eine Freiluft Kirche, was ich mir echt total schön vorstelle, mit Blumen und allem und dazu noch eine Statue der Jungfrau Maria.
Später bin ich dann noch im Centrum herum geschlendert und hab mir ein paar Gebäude von außen angesehen. Der Flair auf dem Hauptplatz war wirklich schön, überall waren Künstler, Musiker und Artisten und haben die Leute unterhalten, typisch dafür ist auch, dass an mehreren Stellen einfach ein Klavier für jederman herum steht. Das war dann auch schon der Tag in Santiago, aber da werde ich bestimmt noch einmal hinkommen.
Zurück im Bett habe ich dann auch direkt mal mein erstes Erdbeben in Chile erlebt, von der Stärke war es eigentlich gar nicht mal so klein, aber es hat noch nicht einmal eine Minute gedauert und bevor ich erstmal verstanden hatte, dass es eins ist, war es auch schon wieder vorbei.

Allgemein fühle ich mich echt wohl, die Leute in der Sprachschule sind alle echt nett und ich unternehme auch viel mit ihnen. Mein Spanisch ist wieder leicht aufgefrischt, aber verstehen tue ich noch lange nicht alles, aber muss wohl irgendwie, weil hier echt kein Mensch Englisch spricht, selbst die Polizistin am Flughafen nicht, was mich schon ein bisschen gewundert hat. Ich hoffe echt, dass ich im Hostel zurechtkomme.
In der Gastfamilie fühle ich mich auch wohl, obwohl ich oft nicht so recht weiß, was ich mit ihnen reden soll, und ob sie mich eher als "Mieterin" sehen oder als vorübergehender Teil der Familie sehen. Aber das ist mir auch nicht so wichtig, weil ich ja bald weiter reise, und es ja erst dann wirklich darauf ankommt.
Essenstechnich gibt es hier vieeel frittiertes, triefend in Öl, was mich aber nicht davon abhält fast jeden Tag eine Empanada zu essen, was eine Art Teigtasche mit allem Möglichen gefüllt ist.  Außerdem gibts hier Completos, ähnlich einem Hot Dog mit Avocado, Zwiebeln, Tomaten und Mayo drauf. Mayo und Avocado kann man hier eh mit allem Essen :D 
Sonst ist hier ziemlich vieles eher amerikanisch angehaucht anstelle von dem typischen  lateinamerikanischen Klischee, aber das liegt wohl auch daran, dass Vina eine der reichsten Städte in Südamerika ist, in anderen Städten sieht es wohl doch anders aus.

 

So das wars erstmal von mir, in diesem Sinne ¡Hasta luego! und bis bald - mal sehen, wann ich mich das nächste Mal melde!

 

30Oktober
2013

Die Spannung steigt

Nachdem ich die letzten Tage damit verbracht habe noch möglichst viele Leute zu sehen und mich leider auch schon von den ersten verabschieden musste, gings dann heute auf nach Frankfurt um mein Visum zu holen. - ich hatte ja lange gezittert, ob ich das überhaupt rechtzeitig vor Abreise bekomme, weil es mindestens 4 Wochen dauern sollte und ich den Antrag erst 5 Wochen vor meinem Abflugtag abgeschickt hatte, aber es hat ja doch noch alles geklappt :-)

Also hieß es rein ins Auto, 3 Stunden Fahrt, kurz den Fingerabdruck "abgeben" und wieder zurück marsch mars

Am Nachmittag hab ich dann noch eine meiner besten Freundinnen zum Kaffeeklatsch getroffen und im Auto vor meiner Türe hieß es dann wieder `Goodbye und bis im nächsten Jahr´ . Obwohl ich sagen muss, dass ich noch nicht wirklich realisiert habe, das ich diese Menschen wirklich für eine so lange Zeit nicht sehen werde und ich noch diese Woche im Flugzeug Richtung Abenteuer sitzen werde.


Gestern hieß es dann auch einmal Großwaschtag und ich freue mich jetzt schon auf das Bügeln morgen...

Damit ich aber auch mal einen groben Überblick bekommen konnte, wieviel so in 24kg Koffer reinpassen habe ich dann mal Probegepackt und ich muss sagen, mit meiner Packliste bin ich nur auf 15 kg gekommen.

Das hat mich dann schon etwas beruhigt.

Die Seite hat mir dabei sehr geholfen: http://www.workandtravelmag.com/work-and-travel-packliste


Morgen gehts dann richtig zur Sache, und insgeheim hoffe ich ja noch, dass ich alles in den kleineren Koffer oder vielleicht sogar in die Tasche bekomme, weil es einfach handlicher ist. Aber morgen sehen wir mehr!


22Oktober
2013

Fortsetzung folgt

Nachdem  es gestern etwas spät geworden war ( ich musste erstmal die Seite verstehen ), versuche ich jetzt noch ein bisschen mehr zu erzählen.


Meine erste richtige Auslandserfahrung habe ich vor zwei Jahren bei einem Schüleraustausch gemacht und ich muss sagen es war die bisher beste Zeit meines Lebens.

Und so stand schnell für mich fest, dass ich auf jeden Fall nach der Schule was im Ausland machen möchte.


Da ich da auch viele Brasilianer, Argentinier und Chilenen kennen gelernt habe, bin ich ein bisschen in die südamerikanische Kultur eingetaucht und so stand für mich am Anfang meiner Planungen schnell fest, das es nach da gehen wird!


Außerdem hat das den Vorteil, dass ich mein Spanisch verbessern kann ( hoffentlich ) , welches sich im Moment auf ein paar Bruchstücke beschränkt, obwohl ich in den letzten Wochen versucht habe meinen schon beschränkten Vorkenntnisse in mein nicht gerade sprachbegabtes Hirn zurück zu prügeln ;-)


Verständigung ist bisher auch mein größter und eigentlich einziger Zweifel, ich hoffe einfach mal, dass die zwei Wochen Sprachkurs am Anfang ihre Wirkung schnell zeigen und dass die Besitzer des Hostels, wo ich dann die nächsten Monate arbeiten werde, auch ein bisschen Englisch können und Verständnis für etwaige Komplikationen haben...


Gepackt habe ich noch gar nicht  - -  das schiebe ich eher vor mich her, da ich ganz genau weiß, dass der Platz viel zu schnell voll und die Waage eh mein größter Feind sein wird.

Denn dieses Mal darf ich nur einen Koffer á 23kg mitnehmen, dabei hatte ich damals schon mit insgesamt 40 kg ernsthafte Probleme. Aber was will man machen? 


22Oktober
2013

NR ONE

So hallo,


hier bin ich also. Ich will mal das Experiment Blog wagen.

Ich werde in ein paar Tagen nach Chile aufbrechen, um dort für ein paar Monate zu leben.

Hier möchte ich alles was mich bewegt aufschreiben, unverfälscht und rein.


Zu meiner Person, ich bin 19 Jahre alt, habe dieses Jahr Abitur gemacht und mein Ziel im Leben ist es so viel wie möglich von dieser Welt zu sehen. 

Dem will ich nun wieder ein kleines Stück entgegengehen :-)

21Oktober
2013

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.